30 Jahre Rentnerband

Als 1991 die Rentnerband gegründet wurde, gab es bereits eine Vorgängergruppe um Willi Hast, Otto Peters, Franz Gottschlich und Wilhelm Klosa. Die Ortsteile Rühen, Brechtorf und Eischott hatten jeweils eigene Gemeindehelfer: Johann Hamestuk in Rühen, Daniel Kraus in Brechtorf und Werner Berlinecke in Eischott. Ihre Ausrüstung mit Maschinen war dürftig. Sie nutzten oft noch eigene Geräte und ihre privaten Fahrzeuge. Die Orte waren auch noch kleiner. Aber es fiel viel Arbeit an auf den öffentlichen Flächen an. Es waren die Rasen zu mähen, Hecken zu schneiden, Gossen zu reinigen, Bäume zu pflanzen, Laub zu sammeln, Bauminseln zu säubern. Das konnte eine Person nicht schaffen. Auf Bitten von Werner Berlinecke in Eischott half die Rentnerband bei der Pflege und Unterhaltung. Da es alles Rentner aus Eischott waren, änderte sich die Zusammensetzung des Teams über die Zeit. Einige Ehrenamtliche schieden durch Krankheit aus, andere starben. Aber die Gruppe erneuerte sich immer wieder. Die Liebe zum Ort ließ immer wieder Arbeitswillige nachkommen. Heute sind 12 Rentner dabei. Alles geschieht ehrenamtlich. Ohne sie wäre das Dorf nicht in seinem gepflegten Zustand. Und das trotz der Corona-Pandemie. Natürlich kommt auch die Gemeinschafts-pflege nicht zu kurz. Die Gemeinde lädt zum Weihnachtsessen mit der Rühenern und Brechtorfern ein. Die Gruppen treffen sich auch einmal im Jahr zum Grillen. Das es in der Gruppe stimmt, zeigt, dass viele Rentner jahrelang dabei sind. Heute hat die Gemeinde einen hauptamtlichen Mitarbeiter, der in einem Bauhof über einen größeren Maschinenpark verfügt. Dennoch ist die Hilfe der drei Rentnerbands in Rühen, Brechtorf und Eischott nötig, da sich die Orte stark vergrößert haben und somit auch die öffentlichen Flächen erweitert wurden. Die Eischotter Rentnerband bedankt sich bei der Gemeinde für das gute Zusammenspiel und sagt zu, sich auch in Zukunft zu engagieren zum Wohle des Ortes.

2021-05-12

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